Fussball - Frauen &  Juniorinnen                TSV DUWO 08                 Herzlich Willkommen! 

 

 

 

 

 

 

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24.04.16

 

Regionalliga Nord, 20. Spieltag

 

TSV DUWO 08  - Hamburger SV  2:1  (HZ 1:0)

 

Man darf sich in der der Liga nie zu sicher sein. In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Fälle, wo Vereine aus der 2. Liga plötzlich auf ihren Ligaverbleib verzichteten, um eine Stufe niedriger einen Neuanfang zu starten (zuletzt der FFC Oldesloe, der jedoch schon scheiterte bevor er überhaupt angefangen hatte und DUWO somit um den freigewordenen Platz in der Regio brachte), aber mit Stand heute hat DUWO als Aufsteiger den Klassenerhalt mit dem 2:1 Erfolg gegen den HSV gesichert. Dies ist umso bemerkenswerter, da man zu Beginn der Serie stets als Erstes genannt wurde, wenn es um die Frage ging, welcher Verein wohl ein sicherer Abstiegskandidat wäre. Es war bislang eine Saison mit Höhen und Tiefen. Mit Euphorie und tollem Offensivfussball startete man im August, ohne sich für die tollen Leistungen zu belohnen. Im Herbst, in den Duellen mit den direkten Konkurrentinnen im Kampf um den Klassenerhalt konnte jedoch gepunktet werden und so ging es recht entspannt in die Winterpause. Mit unterschiedlichen Leistungen kam man aus ebensolcher. Viel war mittlerweile von Taktik geprägt und so war vom tollen Hurrafussball des Sommers nicht mehr viel zu sehen. In Bergedorf und beim SV Werder setzte es empfindliche Niederlagen und auch in Limmer wäre sicher mehr drin gewesen. So mussten die Heimspiele herhalten die nötigen Punkte zu sichern. Siege am Karfreitag gegen Delmenhorst, vor zwei Wochen gegen Andervenne, sowie heute gegen den HSV brachten zusammen mit dem Remis gegen den TSV Havelse zehn zusätzliche Punkte, die insgesamt den Klassenerhalt sichern sollten. Zum heutigen Spiel wird es sicher beim TORKNIPSER einen ausführlicheren Bericht geben, doch soviel sei geschrieben: DUWO startete furios und muss schon nach wenigen Sekunden in Führung gehen. Der HSV nach nervöser Anfangsphase in Abschnitt Eins mit leichten Vorteilen. Ein Standard in der 17. Minuten brachte DUWO die erhoffte Führung. Melli Nilsson hämmerte einen Freistoss aus gut 20 Metern ins linke untere Eck. Ein Schuss, wie ein Strich, vorbildlich. Wie schon in den vergangenen Spielen lässt DUWO's Abwehr zuviele Chancen durch leichtfertig verspielte Bälle zu. Einmal mehr waren jedoch Glück und Tanja Sierk erneut zur Stelle und sicherten die Halbzeitführung. Im zweiten Abschnitt im Grunde nur zwei Höhepunkte: Der Ausgleich nach einer Stunde Spielzeit durch Emma Burdorf-Sick mit einem Kopfball, der unhaltbar im langen linken Eck einschlug, sowie der erneute Führungstreffer für DUWO in der 63. Minute, als erneut Melli Nilsson nach schönem Anspiel von Mathilda Weisser zum 2:1 einschob. Der HSV schaffte es nicht wirklich DUWO nochmals gefährlich unter Druck zu setzen, DUWO wiederum riskierte nicht mehr allzuviel. Am Ende sollte es reichen, die drei Punkte waren im Sack, das große Ziel erreicht. Etwas entspannter geht es nun in die beiden letzten Treffen mit Bergedorf (Heimspiel) und Burg-Gretesch (Auswärts) in denen man sicher die bislang so gute Bilanz noch aufwerten möchten. Glückwunsch Mädels, tolle Leistung!!!!

 

Den HSV bezwungen haben heute....

 

Tanja Sierk, Birka Edler, Annika Knechtel, Pajtesa Kameraj (ab 64. Min. Franciska Struckmeyer), Ina Hoppe, Birte Schulz, Tina Göpfert, Alex Filippow, Mathilda Weisser (ab 85. Min Lena Riediger), Lea Luebke, Melanie Nilsson (ab 73. Min. Amely Jaekel), sowie Ann-Cathrin-Mitschke

 

Tore:

 

1:0 Melanie Nilsson, 17. Min. Freistoss aus 20 Metern

1:1 Emma Burdorf-Sick, 63. Min.

2:1 Melanie Nilsson, 63. Min. nach schönem Pass von Mathilda Weisser

 

Spielleiterin: Anna-Lena Heidenreich,  mit Levke Scholz und Andrea Thomas an der Linie

 

Zuschauer: Ca 130 - leider ohne Ultraeinsatz (der musste überwiegend selbst spielen und der Rest traute sich allein nicht. Aber daran wird gearbeitet! 

 

Regionalliga Nord, 19. Spieltag

 

ESV Fortuna Celle - TSV DUWO 08  2:1 (HZ 2:1)

 

Fangen wir mal etwas anders an, bzw. versuchen das Spiel der ersten Hälfte sinnbildlich darzustellen. Jeder kennt es: Man vergisst am Sonntagmorgen die Butter aus dem Kühlschrank zu nehmen und versucht dennoch das frische Brötchen zu schmieren, auf das man sich so gefreut hat - man/frau ist ja hungrig. Funktioniert leider nicht, ja ärgert einen sogar ungemein. Die Butter lässt sich nicht verteilen, war hart und bevor sie zum Schmieren geeignet war, führt Celle mit 2:0. Anna-Lena Füllkrug nutzte zwei Unachtsamkeiten in der DUWO-Abwehr für Ihre beiden Führungstreffer. Bis dahin kam DUWO garnicht ins Spiel. Celle war einfach griffiger, kompakter, konsequenter und auch etwas "dreckiger" in den Zweikämpfen. Insofern war die Führung nach 36 Minuten für die Heimelf auch verdient. Danach war der Hunger bei DUWO dann auch endlich so groß, dass die Partie angenommen wurde. In der 39. Minute führte ein gut vorgetragener Konter zum Anschlusstreffer durch Birte Schulz. Das ließ für Hälfte Zwei noch reichlich Hoffnung. Eine Szene aus dem ersten Abschnitt soll übrigens nicht unerwähnt bleiben, war sie doch recht kurios und erst recht diskutabel. Dilara Koc wird in der 28. Minute wunderschön freigespielt, setzt sich gegen ihre Gegnerin durch und marschiert gen Celle Tor - um in letzter Sekunde kurz vor dem Strafraum am Trikot gezogen zu werden. Klare Sache denken alle, Freistoss und Rot. Warum Frau Dubiel es hier bei Gelb beließ wird wohl immer ihr Geheimnis bleiben. Vielleicht hatte sie erkannt, dass das Anspiel auf Koc recht abseitsverdächtig war und die gelbe Karte war lediglich eine Konzessionsentscheidung? Wie auch immer, spiegelt diese Szene doch recht gut die Leistung der Spielleiterin wider. Im zweiten Abschnitt bekam  DUWO das Match weit besser in den Griff, ABER: Celle hatte bei mehreren Kontern die eindeutig klareren Tormöglichkeiten und DUWO konnte sich einmal mehr bei Tanja Sierk im Kasten bedanken, das es bei dem knappen Rückstand blieb. Auf der Gegenseite war es lediglich - wer sonst - Birte Schulz, die für Torgefahr sorgte. Dies ist sicher ein großes Manko bei TEAM DUWO, welches allerdings stark unter den verletzungsbedingten Ausfällen so mancher Spielerin litt. So waren inklusive Anti Mitschke für das Tor lediglich 14 fitte Spielerinnen nach Celle gereist. Am Ende gelang es DUWO nicht  die kompakte, gut gestaffelte Abwehrreihe von Fortuna Celle zu durchbrechen und zum Torerfolg zu kommen. Somit geht der Sieg für die Heimelf auch in Ordnung. Für DUWO gilt es nun alle Konzentration auf das nächste Spiel gegen den Abstieg zu richten. Am kommenden Sonntag kommt kein geringerer als der ehemalige Bundesligist Hamburger Sportverein (HSV) in das Heinrich Kruse Stadion. Hoffen wir, dass die DUWO-Ultras dem Team wieder den Rücken stärken.  

 

In Celle:

 

Tanja Sierk, Dilara Koc (ab 60. Min. Pajtesa Kameraj), Birka Edler, Annika Knechtel, Ina Hoppe, Birte Schulz, Tina Göpfert, Alex Filippow, Mathilda Weisser (ab. 80. Min. Katrin Nicolai), Amely Jaekel, Lea Luebke

 

 

Tore:

 

1:0 Anna-Lena Füllkrug, 5. Min.

2:0 Anna-Lena Füllkrug, 36. Min.

2:1 Birte Schulz, 38. Min.

 

 

Ref.: Frau Dubiel, an der Linie unterstützt von Frau Rehnert und Frau Drücker

 

 

Zuschauer: Offiziel gezählte 54 - darunter 11 aus Ohlstedt!

 

 

 

 

 

Regionalliga Nord, 18. Spieltag

 

TSV DUWO 08 - SV Heidekraut Andervenne 2:0  (HZ 0:0)

 

Die schlechte Nachricht zuerst: Überschattet wurde die Partie durch die schwere Verletzung von Jana Spack, die sich bereits nach wenigen Minuten verletzte und mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht wurde. Die Diagnose war niederschmetternd: Bruch des Sprunggelenks und Wadenbeins, OP wird in diesen Minuten durchgeführt. Jana, GUTE BESSERUNG!!

Dem ganzen ging im übrigen keine unfaire Attacke einer Gegnerin voraus und sah im Grunde recht harmlos aus. Zuschauer, die nahe dran waren am Geschehen, konnten aber deutlich das Knacken hören und somit war recht früh klar, dass es keine Lapalie war, die dort passiert ist. 

 

Doch nun zum Spiel:

 

Wir wollen hier mal ehrlich sein. Es war nicht die beste Leistung, die DUWO hier vor gut 100 teilweise lautstarken Zuschauern zeigte. Aber auch das ist eben Abstiegskampf. Zudem kam Andervenne nach der starken Leistung gegen Bergedorf 85 (1:1) überaus motiviert an die Sthamerstraße und bot eine ausgesprochen überzeugende Vorstellung. Wäre nicht Tanja Sierk gleich zweimal in den ersten zwanzig Minuten zur Stelle gewesen, wer weiß wie die Partie verlaufen wäre. Beide Teams taten sich überaus schwer auf dem holprigen Geläuf, was zur Folge hatte, dass Ballstafetten über mehr als zwei bis drei Stationen sehr selten waren. Andervenne schien überhaupt, zumindest in Abschnitt Eins, besser in die Zweikämpfe zu kommen. Zum Glück für Ohlstedt konnten sie jedoch keine ihrer ihren zahlreichen Möglichkeiten zur Führung nutzen. Nach der Pause kam DUWO besser ins Spiel, allerdings ohne sich zwingend Torchancen zu erarbeiten. Ein wohlwollender Betrachter würde nun vielleicht schreiben, dass beide Abwehrreihen sehr gut und konzentriert agierten, was sie sicher auch taten. Sie wurden jedoch auch nicht vor allzu große Herausforderungen gestellt. So war es einmal mehr Birte Schulz (noch am frühen Morgen von einer Geschäftsreise aus Barcelona eingeflogen...), die mit zwei Treffern für den am Ende doch nicht unverdienten Sieg DUWO's sorgte. TEAM Duwo war sichtlich erleichtert und feierte gemeinsam mit dem kleinen aber feinen Fanblock auf der Tribüne die drei so wichtigen Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Den netten Mädels aus Andervenne wünschen wir noch viel Glück für die restlichen Begegnungen.

 

Am kommenden Sonntag geht es nun zu Fortuna Celle, bevor am 24. April (14 Uhr) der HSV zum Derby an die Sthamerstrasse kommt.

 

Die soooo wichtigen Punkte holten

 

Tanja Sierk, Annika Knechtel, Birka Edler, Lea Luebke, Amely Jaekel, Alex Filippow, Ina Hoppe, Tina Göpfert, Dirlara Koc (Lena Riediger), Jana Spack (Birte Schulz) Melanie Nielsson (Matti Weisser), sowie Katrin Nicolai, Franciska Struckmeyer und "Anti" Mitschke 

 

Tore:

 

1:0 Birte Schulz 64. Min. nach Pass Tina Göpfert

2:0 Birte Schulz, 82. Min. nach Pass Dilara Koc

 

 

Ref: Jacqueline Hermann, mit Mandy Warbelow und Dominik Reinecke an der Linie (ohne Fehl und Tadel)

 

Zuschauer: Ca 100 (davon 25 DUWO Ultras laughing ) 

 

 

03.04.16

 

Regionalliga Nord, 17. Spieltag

 

Bramfelder SV - TSV DUWO 08   2:1  (HZ 0:0)

 

Die Reaktion von Bramfeld-Coach Manuel Alpers beim 2:1 Siegtreffer sprach Bände. Voller Freude schmiss er sein Handy gen DUWO Trainerbank und schrie sich den gesamten Frust der vorherigen 90 Minuten heraus. Am Ende hat es also doch gelangt zum etwas glücklichen, aber vom Spielverlauf nicht gänzlich unverdienten 2:1 Erfolg der Tabellenführerinnen gegen unseren TSV DUWO 08. Seine Reaktion kann man aber auch sinnbildlich als Kompliment für die Leistung der Ohlstedterinnen werten, die Bramfeld mit Kampf und Leidenschaft an den Rand einer Niederlage brachten. DUWO stand kompakt und versuchte mit Birte Schulz in der Spitze immer wieder für Nadelstiche und Entlastung zu sorgen. Dies gelang in Abschnitt Eins recht gut. Bramfeld feldüberlegen, jedoch ohne zwingende Torchancen herauszuspielen. DUWO war fast ausschliesslich auf Konter bedacht, war in der Ausführung aber nicht präzise genug. So ging es ohne große Höhepunkte vor den beiden Toren in die Pause. DUWO konnte mit dem Verlauf gut leben und kam entsprechend aus der Kabine. Nach Wiederanpfiff aber erst einmal die im gesamten Spielverlauf größte Chance für die Heimelf, als in der 48. Minute ein langer Ball an der Querlatte DUWO's landete, den ersten Nachschuss Tanja Sierk großartig parierte, während der dritte Versuch vom linken Innenpfosten wieder ins Feld prallte, von wo die DUWO Verteidigung die Kugel letztendlich zum Gegenangriff aus der Gefahrenzone spielen konnte. Es war fast die direkte Aktion auf der Gegenseite, die in der 50. Minute zum Eckball für DUWO führte. Die wurde von Amely Jaekel scharf und präzise in den Fünfmeterraum geschlagen und plötzlich war der Ball im Netz. Riesenjubel bei den Blauen, der Treffer jedoch wurde offensichtlich von den Bramfelderinnen geschossen. Klassisches Eigentor. Die Torschützin werden wir beizeiten nachreichen. Im Anchluss daran die beste Phase der Gäste. Immer wieder fanden sie Lücken in der Abwehr Bramfelds oder konnten durch frühes Pressing Fehler provozieren. So kam DUWO auch zu einigen Möglichkeiten. Die größte vergab Birte Schulz, als sie allein auf Keeperin Fernandes-Neves zusteuerte, den Ball aber nicht an ihr vorbei kriegen konnte. Das Match wog nun hin und her. Ab der 70. Minute erarbeitete sich Bramfeld aber wieder Feldvorteile und belohnte sich mit dem 1:1 Ausgleich durch Angelika Üstün, die aus 16 Metern Tanja Sierk mit einem strammen Schuss keine Chance ließ. Der Druck von Bramfeld wurde dann noch stärker. Ein Sieg war Pflicht, jeder Punktverlust gegen die Lokalrivalinnen offensichtlich nicht eingeplant. In der Schlussminute brach dann letztendlich das DUWO Bollwerk. Ein Diagonalball kam irgendwie auf den langen Pfosten, wo Sara Schäfer-Hansen lauerte und ins kurze Eck einschob. Die Erleichterung bei Bramfeld war groß (siehe Reaktion oben), die Niedergeschlagenheit bei DUWO ebenso. In der Nachspielzeit passierte nicht mehr viel. Bramfeld tütet die drei Punkte ein und steuert gen Meisterschaft. DUWO muss weiter um den Klassenerhalt zittern. Jetzt umso mehr, da Burg Gretesch sein Match in Celle gewonnen hat. Auch Andervenne (nächster Gast in Ohlstedt) hat sich noch nicht aufgegeben und holt ein Remis gegen Bergedorf 85. 

 

DUWO mit ganz starker Leistung und

 

Tanja Sierk, Annika Knechtel, Alex Filippow, Lea Luebke, Amely Jaekel, Ina Schlichting, Ina Hoppe, Jana Spack (ab 74. Min. Birka Edler), Dilara Koc (ab 60. Min. Mathilda Weisser) , Birte Schulz, Melli Nilsson (ab 53. Min. Franciska Struckmeyer) - sowie Ann-Cathrin Mitschke

 

Tore:

 

0:1 Eigentor Bramfeld (Die Spielleiterin schreibt diesen Treffer Amely Jaekel zu, die die Ecke geschossen hat! Also machen wir das auch :-) )

 

1:1 Angelika Üstün 76.Min.

2:1 Sara Schäfer Hansen 88. Min.

 

Spielleiterin: Nicole Zabinski (gut und konsequent)

 

Zuschauer: 125

28.03.16

 

Regionalliga Nord, Nachholspiel

 

TSV DUWO 08 - ATS Buntentor   1:3 (HZ 0:1)

 

DUWO mit dem Sieg vom Karfreitag im Rücken in den ersten zwanzig Minuten mit mehr Spielanteilen. Birte Schulz hat nach bereits sieben Minuten den Führungstreffer auf dem Fuss, doch die starke Jessica Kaufmann im Kasten von Buntentor rettet bravourös. Im Anschluss daran auch Jana Spack (wiederum gehalten) und Ina Hoppe (Aussenpfosten) mit weiteren Möglichkeiten ehe Lisa Scheumann ihre ersten von zahlreichen Chancen erhält, zunächst jedoch freistehend aus 12 Metern links am Kasten vorbeizieht. Die nächste Schrecksekunde für die Heimelf nach knapp einer Viertelstunde. Buntentor über die rechte Seite, schöne scharfe Hereingabe und Phyllis Rüsenberg schiebt zum 0:1 ein. Dachten alle, aber der Linienrichter hatte eine Abseitsposition gesehen. Die Leistungen eines Schiedsrichtergespannes werden und wurden hier nie kommentiert, das soll auch heute so bleiben (Nur für den Fall, das irgendwer in der Leserschaft auf eine bissige Bemerkung wartet). In der 23 Minute rettet die auch heute sehr gut aufgelegte Tanja Sierk erneut gegen die starke Scheumann, die mit dieser Aktion eine Serie von Aktionen der Gäste einleitet, die alle durchaus einen Treffer verdient hätten. Gleich im Anschluss standen wieder die letztgenannten Spielerinnen im Mittelpunkt. Vorher erhielt Tina Göpfert jedoch im eigenen Strafraum einen Tritt gegen das rechte Schienbein. Die Konsequenz? Strafstoss für Buntentor. Klar, muss ja. Lisa Scheumann tritt an, aber Tanja Sierk ist zur Stelle und hält nicht nur den ersten Schuss, sondern auch den Nachschuss aus kurzer Distanz. Es war also schon einiges los in der ersten halben Stunde und die auch heute wieder zahlreichen Besucher/innen brauchten ihr kommen nicht bereuen. In der 32. Minute war es dann soweit. Wer anderes als Lisa Scheumann kommt erneut mutterseelenallein vor Tanja Sierk zum Torschuss und jetzt hat sie Erfolg. Linkes Eck, keine Abwehrchance für Sierk. Aber warum kann DUWO die Scheumann nicht in den Griff bekommen? In der 39. Minute hat Ohlstedt dann die Riesenchance zum Ausgleich. Wieder das Duell Schulz gegen Kaufmann und wieder gewann Letztere. In der Schlussminute vor dem Pausenpfiff hat dann Tina Göpfert nach einer Ecke aus kurzer Distanz die große Ausgleichschance, zieht aber volley mit links weit über das Tor. Im zweiten Abschnitt DUWO mit viel Selbstvertrauen und wieder mehr Spielanteilen. Buntentor beschränkt sich auf Konter, die jedoch stets enorm gefährlich waren. Einer davon führte zu einer Situation, die immer wieder in Spielen sämtlicher Ligen dieser Welt zu strittigen Entscheidungen führt. Buntentor drängt halblinks in den Strafraum, Versuch einer Flanke (oder Torschuss) und aus circa zwei Metern springt der Ball Amely Jaekel an dem Arm. Elfmeter UND Gelb für Jaekel. Diesmal läuft Jennifer Brimmer an und läßt Tanja Sierk keine Chance. Eiskalt verwandelt sagt man da wohl. Dennoch steckt DUWO nicht auf und wird nach 77 Minuten belohnt. Ecke von Melli Nilsson, Kopfball Lea Luebke - Anschlusstreffer - 1:2. DUWO setzt zum Endspurt an, wird aber in der 82 Minute wieder auf den Boden der Tatsachen gebracht. Birka Edler versucht den Spielaufbau über Tanja Sierk und passt entsprechend zurück, der Ball springt jedoch dermaßen unglücklich auf (der Platz ist in der Tat ein Kartoffelacker), dass er Sierk über den Schlappen springt. Daniela Asendorf, eigentlich nur Proforma mitgelaufen, agiert gedankenschnell und schiebt zum entscheidenden 3:1 ein. Kein Vorwurf an dieser Stelle an Tanja Sierk, die eine Topleistung abgeliefert hat. DUWO versucht es nochmal mit letzter Kraft, aber das Match wird ohne Nachspielzeit nach 90 Minuten abgepfiffen.

 

"Nettie" Sommer hätte sich sicher einen Sieg zum Abschied gewünscht. Aber dennoch stand man mit dem netten Team aus Buntentor noch bei einer Grillwurst zusammen und hofft beiderseits in der nächsten Serie wieder gegeneinander antreten zu dürfen. 

 

Den Ostermontag verbrachten gemeinsam:

 

Tanja Sierk, Birka Edler, Annika Knechtel, Ina Hoppe, Birte Schulz, Tina Göpfert, Mathilda Weisser (ab 70. Min. Franciska Struckmeyer), Amely Jaekel, Jana Spack, Lea Luebke, Melli Nilsson (ab 78. Min. Dilara Koc) - sowie Lena Riediger, Katrin Nicolai und Ann-Cathrin Mitschke

 

Torfolge:

 

0:1 Lisa Scheumann, 32. Min.

0:2 Jennifer Brimmer, 61. Min. (Handelfmeter)

1:2 Lea Luebke, 77. Min. mit Kopfball, nach schöner Ecke von Melanie Nilsson

1:3 Daniela Asendorf, 82. Min. nach Platzfehler vom Platz

 

Gepfiffen hat diese Partie Frau Ann-Kristin Wildfang. Sie wurde unterstützt an der Linie von Frau Antje-Kathrin Willert und Herrn Marc Kramer.

 

 

Zuschauer: So um und bei 90!

 

25.03.16

 

Regionalliga Nord, Nachholspiel

 

TSV DUWO 08 - TV Jahn Delmenhorst  2:1 (HZ 2:1)

 

Wie nennt man es in Hamburg noch? Schmuddelwetter. Somit saftiger, tiefer Rasen, der noch dazu mit einigen Löchern versehen war. Beste Bedingungen also für Abstiegskampf. Erfreulicherweise hatten sich auch überraschend viele Besucher angefunden, die überwiegend auf der überdachten Tribüne Platz nahmen. Sie sollten ihr Kommen nicht bereuen. Gut, die Jahn-Fans konnten mit dem Endresultat naturgemäss nicht zufrieden sein, mit der Leistung ihres Team trotzdem. Die Gäste aus dem Oldenburger Land waren der erwartet starke Gegner und hätte in der Endabrechnung sicher zumindest einen Punkt verdient gehabt. Aber im Fussball zählen Tore und da nützt auch kein Chanceverhälntis von 15:5, wenn am Ende die Kugel einmal mehr im eigenen Netz landet. Die Delmenhorsterinnen, von Beginn an in der Vorwärtsbewegung, kamen mit den widrigen Bodenverhältnissen scheinbar besser zurecht als die Heimelf. Immer wieder kombinierte man sich über wenige Stationen vor oder in den DUWO Strafraum. Nahrin Uyar, Nathalie Heeren und Anna Mirbach hätten schon nach 10-15 Minuten eine klare Führung herausschiessen können, wenn nicht gar müssen. Hier kam nun schon recht bald die alte Fussballerweisheit zu ihrem Recht. Wenn Du vorne nicht triffst, trifft es dich hinten: In der 12. Minute ein weiter Diagonalball von Alex Filippow auf die rechte Aussenbahn (von Frau Schulz brilliant durchgelassen), Jana Spack im Sprint die Linie runter, Bilderbuchflanke auf Hoppes Kopf und drin war das Ding. 1:0 für DUWO, ein wenig wie aus dem Nichts. Das gab Ohlstedt nun ein wenig Sicherheit, das Match gestaltete sich ausgeglichener. DUWO-Chancen waren dennoch Mangelware, aber zumindest stand man nun in der Defensive sicherer. Trotzdem gelang es vor allen Dingen der starken Nahrin Uyar immer wieder für Gefahr vor dem DUWO-Kasten zu sorgen. Mehrfach konnte sich Tanja Sierk in der Folge mit starken Paraden auszeichnen. Chancenlos war sie jedoch in der 32. Minute, als nach einigen unglücklichen Ballverlusten Nathalie Heeren frei vor ihr auftauchte und zum verdienten Ausgleich einschob. Es gab Spiele, da hätte dieses Negativerlebnis DUWO auf die Verliererstrasse gebracht. Heute nicht!! Bereits drei Minuten später war es erneut die groß aufspielende Spack, die - von Birte Schulz eingesetzt - die Linie runterzieht. Dieses Mal auf der anderen Seite. Kurz vor der Grundlinie dann eine erneut famose Flanke und der von Schulz zunächst schön eingeleitete Angriff wird von ihr noch schöner eingeköpft. Ein Kopfball wie ein Schuss, unhaltbar. Treffer zum richtigen Zeitpunkt - so sagt man doch, oder? In diesem Fall war es so. DUWO nun selbstbewusster und vor allen Dingen kämpferisch immer verbissener. Bis zur Pause konnte lediglich Anna Mirbach Tanja Sierk zu einer erneuten Parade zwingen. Halbzeit. Zu Beginn des zweiten Abschnitts stand DUWO etwas höher und konnte sich infolgedessen auch das ein ums andere Mal in Richtung Jahn-Strafraum spielen. Einen echten Warnschuss gab Melli Nilsson in der 48. Minute ab, als sie aus gut 20 Metern an die Unterkante der Querlatte schoss. Überhaupt machte Nilsson ihr bislang bestes Spiel im DUWO-Trikot. Endlich scheint sie angekommen zu sein an der Sthamerstrasse. Sehr schön. Erwartungsgemäss erhöhte Delmenhorst ab der 60. Minute den Druck und spielte zeitweise Powerplay. DUWO aber hielt mit allen Kräften dagegen und fightete leidenschaftlich für die so wichtigen drei Punkte. Heute ging es nicht um den Schönheitspreis, heute ging es um den Sieg. Das Spiel wurde in der Schlussviertelstunde zeitweise hektisch und phasenweise auch recht hart, konnte von der guten Spielleiterin Christin Gomes da Silva aber stets und schnell unter Kontrolle gebracht werden (auch wenn das vielleicht nicht von allen Anwesenden so gesehen wurde ;-)) ) Trotz aller Bemühungen gelang es den Gästen am Ende jedoch nicht den Ausgleich zu erzielen. Im Gegenteil, die größte Möglichkeit besaß in der Nachspielzeit Jana Spack, die ihr enormes Laufpensum am Ende fast mit einem Treffer belohnt hätte, als sie nach schönem Alleingang an drei Gegnerinnen vorbei den Ball in die Arme von Keeperin Magdalena Flug schoss. Es langte auch so. Die Erleichterung nach Schlusspfiff war allen Beteiligten anzusehen. Der Sieg wurde anschliessend gemeinsam im Klubheim gefeiert. Franciska Struckmeyer hatte Geburtstag und gab einen aus. Alle waren da und machten aus dem ursprünglich so trüben Karfreitag einen echten Feiertag für DUWO 08! HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

 

Volle Konzentration nun auf Ostermontag: DOUBLEHEADER part two - Buntentor kommt. Da bleibt zu hoffen, dass auch alle Fans wieder dabei sind und vielleicht sogar ein paar mehr. Verdient hätten es die DUWO-Mädels auf jeden Fall!!!

 

 

Fast der gesamte Kader heute auf dem Platz, bzw auf dem Bank (und das war sehr, sehr wichtig):

 

Tanja Sierk, Birka Edler, Franciska Struckmeyer (ab 88. Min. Dilara Koc), Annika Knechtel, Ina Hoppe, Birte Schulz, Tina Göpfert (ab 65. Min. Mathilda Weisser), Alex Filippow, Jana Spack, Lea Luebke, Melli Nilsson (ab 76. Min. Amely Jaekel) - Lena Riediger, Katrin Nicolai, Franzi Kalloch, Ann-Cathrin Mitschke, Janine Laß  

 

 

Tore:

 

1:0 Hoppe, Flanke Spack, 12. Min.

1:1 Heeren, 32. Min.

2:1 Schulz, Flanke Spack, 35.Min.

 

Ref: Frau Gomes da Silva, mit Frau Manske und Herrn Bas

 

Zuschauer: 80

28.02.16

 

Regionalliga Nord, 13. Spieltag

 

SV Werder Bremen II -  TSV DUWO 08   6:1  (HZ 2:1)

 

15 Spielerinnen auf dem Spielbericht, so groß war der Kader seit Monaten nicht. Schön, zahlenmässig war man also gut dabei und auch für die Moral der Truppe ist es ja nicht so ganz unwichtig, wenn einige der Rekonvaleszentinnen mal wieder mit von der Partie sind. Es darf jedoch nicht außer Acht gelassen werden, dass Mathilda Weisser, Katrin Nicolai und auch Imke Siebert erst kürzlich wieder in den Trainingsbetrieb eingestiegen sind. Hinzu kommt, dass Pajti Kameraj und Birte Schulz leicht lädiert aus dem Bergedorfspiel kamen. Somit war das zahlenmässig gut aufgestellte Team, qualitativ eher ein Überraschungsei.

Aber in jedem dritten Ei steckt ja bekanntlich ein kleiner... Na ja, was auch immer, es war jedenfalls recht gut anzusehen, was die Mädels aus Ohlstedt in den ersten 45 Minuten angeboten haben. Werder zwar mit mehr Spielanteilen, aber auch viel Mühe durch den kompakt stehenden Block DUWO's durchzukommen. Zudem wurde aus dieser recht defensiven Spielweise schön und schnell gekontert. Eines wurde aber ebenfalls sofort deutlich, Fehler durfte sich die Elf nicht leisten. Zu ballsicher und kombinationsstark war das Heimteam, so dass Ballverluste in der eigenen Hälfte sofort für Gefahr sorgten. Dennoch war es in der 19.Minute einmal mehr eine Standardsituation, die zum Rückstand führte. Noch vor Spielbeginn thematisiert, war niemand in der Lage die kopfballstarke Suderburg am Führungstreffer zu hindern. Einen langen Freistoss aus dem rechten Halbfeld vollendete sie aus gut sechs Metern mit dem Kopf. DUWO jedoch weiter unerschrocken, diszipliniert und mit dem steten Versuch über Konter zum Erfolg zu kommen. Ein solcher führte in der 23. Minute durch Birte Schulz zum Ausgleich. Einen schönen Steilpass von Pajti Kameraj konnte sie mit ihrem 10. Saisontreffer zum 1:1 vollenden. Das mochte Bremen garnicht und die Stimmen von der grün-weissen Bank konnte man sicher auf der Anlage der Nachbarn aus Buntentor hören. Allerdings nahm Werder nun deutlich mehr Fahrt auf. Das Alu und Tanja Sierk mussten retten, Konter DUWO's wurden seltener. Reena Wichmann war es dann vorenthalten in der 38. Minute mit einem Schuss aus 18 Metern den Führungstreffer zu erzielen, 2:1. Kurz vor dem Ende der ersten Hälfte, dann eine Situation ähnlich derer, die zum Ausgleich führte, nur das Birte Schulz diesmal um Haaresbreite zu spät an den Ball kam. Es blieb zum Pausenpfiff also beim 2:1 für den SVW. Gut, man hatte sich einen Tick mehr erhofft, Team und Teamleitung waren dennoch mit der gezeigten Leistung sehr zufrieden. Entsprechend motiviert und hoffnungsvoll ging es dann in Abschnitt Zwei. Leider Gottes war in dem Karton mit den Überraschungseiern wohl nur einer mit dem Siegerschlumpf. Was in den ersten knapp 15 Minuten nach Wiederanpfiff passierte war recht demoralisierend. Drei Gegentreffer zwischen der 48. und 57. Minute liessen jede Hoffnung auf einen Punktgewinn schwinden. Da zeigt sich halt, warum Bremen so gut dasteht in der Liga. Die Truppe nutzt Fehler konsequent, ist stets hellwach und alle Spielerinnen wissen in nahezu jeder Situation was zu tun ist. Das Schlussdrittel war dann arm an Höhepunkten, nur Selina Pauls konnte mit dem 6:1 in der 78. Minute noch einen drauflegen. Aufgrund der Höhe des Resultats war man im DUWO-Lager dann doch einigermaßen konsterniert. Die Art und Weise, wie die Begegnung in nur wenigen Minuten entschieden war - und das nach einer so starken ersten Hälfte, ließ alle ein wenig nachdenklich auf das Kunstgrün fallen. Dieses übrigens - und das nehmen alle mit nach Ohlstedt - darf wohl nicht mehr betreten werden, wenn man sich als Auswechselspielerin auf dem Naturgrün des Nebenplatzes warmgemacht hat. Da darf der Platzwart den Gang auf das Spielfeld wohl untersagen. Aber gut, sollten wir in Ohlstedt dann auch irgendwann mal einen Kunstrasen unser Eigen nennen, wissen wir so etwas dann sicher auch. 

 

 

 

Den Ausflug an die Weser machten mit:

 

Tanja Sierk, Franciska Struckmeyer (ab 65. Min. Linn Holthey), Alex Filippow, Birka Edler, Annika Knechtel, Jana Spack, Tina Göpfert, Lea Lübke, Pajtesa Kameraj (ab 89. Katrin Nicolai), Birte Schulz, Imke Siebert (ab 73. Min. Mathilda Weisser) - sowie "Anti" Mitschke

 

Die Torfolge:

 

1:0 Julia Suderburg, 19. Min.

1:1 Birte Schulz, 23. Min. nach schönem Konter über Pajti Kameraj

2:1 Reena Wichmann, 38. Min.

3:1 Verena Volkmer, 48. Min.

4:1 Anni Knechtel, 56. Min. ET (?)

5:1 Julia Suderburg, 57. Min.

6:1 Selina Pauls, 79. Min

 

Spielleiterin: Frauke Wichmann

 

Zuschauer: 60

21.02.16

 

Regionalliga Nord

 

Nachholspiel

 

Bergedorf 85 - TSV DUWO 08   3:0  (HZ 1:0)

 

Vielen DUWO-Anhängern/innen war vor der Partie nicht wirklich klar, was sie von ihrem Team erwarten konnten. Ein durch Verletzungen und Studienverpflichtungen reduzierter Kader, sowie durchwachsene Resultate in den Testspielen waren nicht gerade Vorraussetzungen um selbstbewusst in das Spiel bei den alten Rivalinnen von den Sander Tannen zu gehen. Aber das Team schüttelte alle Unwegsamkeiten ab und überraschte mit einer hochgradig couragierten und disziplinierten Leistung. Letztendlich waren es 15 Minuten, in denen einige Unachtsamkeiten die Bergedorfer Treffer ermöglichten. Gerade in Abschnitt Eins hatte DUWO durchaus Möglichkeiten selbst in Führung zu gehen. Als am Ende dieser ausgeglichenen ersten Spielhälfte viele schon auf den Pausenpfiff warteten zog Fabienne Stejskal auf dem linken Flügel auf und davon, gelang in den Strafraum und zog, als alle mit einer Hereingabe rechneten, aus extrem spitzen Winkel einfach mal ab. Es dauerte, bis alle Anwesenden realisierten, dass der Ball im Tor landete. Nicht lange danach dann wirklich der Pfiff zur Halbzeit. Unglücklicher konnte es aus Ohlstedter Sicht kaum laufen.

Im zweiten Abschnitt dann ein ähnliches Bild - bis zur 53. Minute: Freistoss für die Heimelf auf der linken Seite, quasi von der Außenlinie. Der Ball, straff geschlagen, aber schier endlos in der Luft. Alles guckt, nur eine handelt. Desiree Steinike reagiert als Einzige und jagt den Ball aus knapp sechs Metern Entfernung in die Maschen. Dieser Treffer wird unter der Kategorie "hochgradig vermeidbar" gelocht und abgeheftet. Nur sieben Minuten später rettet Tanja Sierk glänzend, war aber allein auf weiter Flur und konnte den Nachschuss von Michelle Pfeifer nicht halten. Nach einer Stunde war der Drops mehr oder weniger gelutscht, dennoch war DUWO weiter gewillt den Anschlusstreffer zu erzielen und bemühte sich redlich. Bergedorf, mit der sicheren Führung im Rücken, trat nun recht selbstbewusst auf und kam noch zu einigen hundertprozentigen Chancen, ohne jedoch eine davon zu nutzen. Fazit für DUWO: Drei kurze Momente Unkonzentriertheit brachten DUWO um einen möglichen Punktgewinn. Dennoch wird das Team die positiven Dinge mit in die kommenden Aufgaben nehmen. Leider verletzten sich in der hart geführten Begegnung Tina Göpfert, Birte Schulz und Pajti Kameraj, so dass ihr Einsatz am kommenden Wochenende beim SV Werder fraglich ist. Mit im Aufgebot und auch mit reichlich Spielzeit übrigens Anke Gardewin und Patrizia Schlicht aus dem Bezirksligakader, die beide ihre Sache ganz hervorragend gemacht haben. 

 

Trotz gutem Spiel blieben ohne Punkte...

 

Tanja Sierk, Annika Knechtel, Birka Edler, Alex Filippow, Franciska Struckmeyer, Tina Göpfert (ab 46.Min. Anke Gardewin), Ina Hoppe, Jana Spack, Paijtesa Kameraj, Linn Holthey (ab 61. Min. Patrizia Schlicht), Birte Schulz

 

Treffer:

 

1:0 Stejskal, 45. Min.

2:0 Steinike, 53. Min.

3:0 Pfeifer, 60. Min.

 

Ref: Celina-Sophie Böhm  

 

Zuschauer: Circa 25, davon 15 aus Ohlstedt

 

07.02.16

 

Walddörfer SV - TSV DUWO 08  2:2

 

Zunächst einmal recht herzlichen Dank, dass es den Verantwortlichen des WSV so kurzfristig gelungen ist, diesen Test auf die Beine zu stellen.

 

Mac hat ein paar Zeilen notiert:

 

Das erste Testspiel endete gegen den ambitionierten Verbandsligisten leistungsgerecht mit 2:2. Wie der Titel schon sagt, es wurde viel getestet, speziell um einzelne Spielerinnen auf bestimmten Positionen einzusetzen und im Training einstudierte Abläufe auszuprobieren. Im ersten Spieldrittel war DUWO dominant und liess dem WSV wenig Raum zur Entfaltung. Das Team war aber selbst nicht konsequent genug im Ausspielen der Torchancen. Nach circa 20 Minuten fand Walddörfer besser ins Match und überzeugte durch gutes Konterspiel. Die Defensive stand jedoch gut und vor allen Dingen beide Keeperinnen (Sierk und Mitschke), die beide je eine HZ spielten, konnten durch gutes Stellungsspiel überzeugen. Abschnitt Eins endete 1:1 (DUWO Treffer durch Melli Nilsson) . DUWO versuchte im zweiten Durchgang das Spiel durch mehr Ballbesitz und Spielverlagerung zu bestimmen, was ganz gut gelang. Ein Konter musste man dennoch hinnehmen und so stand es bis kurz vor dem Ende 1:2. Jana Spack konnte aber in der 84. Minute den verdienten Ausgleich erzielen. Für den ersten Test im neuen Jahr war es aus DUWO-Sicht ganz anständig. Bis zum Rückrundenstart am 21.2. ist jedoch noch einiges an Arbeit angesagt. 

15.11.15

 

Regionalliga Nord, 10. Spieltag

 

Hamburger SV  -  TSV DUWO 08   2:3  (HZ 0:2)

 

Wie sicher alle mitbekommen haben waren die äußeren Bedingungen nicht optimal. Dauerregen, dazu starker Wind liessen Schlimmes befürchten, aber die überraschend zahlreichen Zuschauer sahen auf dem gut bespielbaren Kunstrasen dennoch ein abwechslungsreiches Match. Dieses wurde in Hälfte Eins in erster Linie von DUWO bestimmt. Die Gäste mit deutlich mehr Ballbesitz und mehr Zug zum gegnerischen Tor, aber zunächst ohne zwingende Torchance. Der HSV versuchte sicher zu stehen und den ein oder anderen Konter zu setzen. Letzteres gelang nur selten und wenn doch, stand DUWO'S Defensivabteilung sehr sicher und kompakt. Im Spielverlauf nahm DUWO immer mehr Fahrt auf und in der 38. Minute tankt sich Jana Spack bis auf die Grundlinie durch, passt auf die freistehende Birte Schulz, die nur einzuschieben braucht. Irgendwie bekam dann eine HSVerin noch ein Bein dazwischen und klärte zur Ecke, wahnsinnige Szene. Die folgende Ecke kam ideal getreten von Alex Filippow auf den Kopf von Chrissie Frank, von dort auf ebensolchen von Ina Hoppe, die der Kugel die entscheidene Richtung gab. Jubel auf auf dem Kunstgrün und auf der durchnässten DUWO-Bank, 1:0.

Nur eine Minute später schnappt sich die wie aufgedreht spielende Pajti Kameraj das Leder in der eigenen Hälfte und passt tief aus der eigenen Hälfte auf die sich im richtigen Moment lösende Birte Schulz. Diese lässt sich diese Chance nicht entgehen und schiebt die Perle zum 2:0 für DUWO in den HSV-Kasten. War es das? Mitnichten. Einen ersten Warnschuss gab es in der 42. Minute, als Emma Burdorf-Sick mit einem Schuss aus 20 Metern nur den Pfosten trifft. Kurz darauf war Halbzeit.

 

Die Heimelf wechselte zur Pause die angeschlagene Tammy Hentze ein und fortan war das Spiel des HSV gefährlicher. Beide Teams nun auf Augenhöhe. In der 60. Minute fiel nach einer Ecke durch Anna-Katherina Seme der verdiente Anschlusstreffer. DUWO schien ein wenig angeschlagen. Erst recht sieben Minuten später. Foul im Strafraum von Franzi Kalloch an Andrea Bütje und den fälligen Elfmeter verwandelt Sylvana Kempka zum Ausgleich. DUWO nun allerdings ernsthaft wütend. Wütend über die Tatsache, dass zuwenig getan wurde für den Sieg. Infolgedessen drehten die Damen wieder richtig auf. Sie wollten den Sieg. Pajti Kameraj (Pfosten) und Chrissie Frank hatten noch die größten Chancen zur erneuten Führung. Es war schön anzusehen, dass DUWO nichts von der so altbekannten mentalen Stärke verloren hat. In der 78. Minute kam Birka Edler für Chrissie Frank ins Spiel, die wieder viele Wege gegangen ist. Mit Edler kam nochmal frischer Wind in die Offensive, obwohl sie ja normalerweise hinten in der Viererkette aufgestellt ist. In der 84. Minute dann ein langer Ball auf Birte Schulz, die im Strafraum fast auf der Grundline die Keeperin umspielt, sich die Kugel auf den rechten Fuss legt und aus unmöglichem Winkel zum 3:2 Siegtreffer einschiebt. Einfach klasse. Am Ende sicher nicht unverdient. DUWO tat über die gesamten 90 Minuten mehr für das Spiel. Man sah hier eine Truppe, die unbedingt gewinnen wollte. Eine tolle Teamleistung, niemand fiel ab, alle arbeiteten für den Erfolg. Der vierte Sieg in Folge, Respekt - wieder drei Punkte mehr im Abstiegskampf. DUWO-Herz was willst Du mehr?

 

Die Aufstellung: Tanja Sierk, Annika Knechtel, Pajtesa Kameraj, Ina Hoppe, Birte Schulz, Franzi Kalloch, Tina Göpfert, Alex Filippow, Chrissie FRank (ab 78.Min. Birka Edler), Jana Spack, Lea Luebke - sowie Ann-Cathrin Mitschke, Dilara Koc, Linn Holthey und Katrin Nicolai

 

Tore:

 

0:1 Ina Hoppe, 39. Min., per Kopf nach Ecke Alex Filippow und Kopfballverlängerung Chrissie Frank

0:2 Birte Schulz, 40. Min., nach Traumpass von Pajti Kameraj

1:2 Anna-Katharina Seme, 60. Min.

2:2 Sylvana Kempka, 67. Min., Foulelfmeter

2:3 Birte Schulz, 84. Min

 

Ref: Jacqueline Herrmann mit Sina Milinovic und Stefan Meyer

 

Zuschauer: Knapp 100

 

08.11.15

 

Regionalliga Nord, 9. Spieltag

 

TSV DUWO 08  - TSG 07 Burg Gretesch  2:1 (HZ 1:0)

 

Kaiserwetter, tiefes Geläuf und zwei Siege in Folge. Da hatte man in Ohlstedt mehr, als die etwa 80 Zuschauer im Stadion an der Sthamerstrasse erwartet. Am Ende spendeten zumindest die DUWO-Anhänger/innen tosenden Applaus. Nicht nur für den Sieg in der Nachspielzeit, sondern für eine hochgradig intensiv geführte Partie, die vom kämpferischen, teilweise aber auch vom spielerischen her zum besten gehörte, was DUWO diese Saison geboten hat und das gegen ein Team aus Burg Gretesch, welches absolut auf Augenhöhe war und die Ohlstedterinnen in Abschnitt Zwei phasenweise arg in Bedrängnis brachte. Einen Großteil der ersten 45 Minuten bestimmte jedoch die Heimelf das Spiel. DUWO drängte stets auf die Führung, schaffte es aber zu selten, sich in wirklich gute Schusspositionen zu bringen. Zudem hatten die Gäste mit Sabrina Martin eine extrem sichere Keeperin im Kasten, die immer zur Stelle war und alles zunichte machte, was dann doch auf das Gehäuse kam. Bis kurz vor der Pause hatte letztendlich gar Burg Gretesch die beste Möglichkeit, aber ein Schuss in der 35. Minute landete nur am Pfosten. Als viele schon langsam Richtung Halbzeitpfiff schielten, tankte sich einmal mehr Pajti Kameraj runter bis zur Grundlinie und ihre scharfe Hereingabe verwandelte die goldrichtig stehende Birte Schulz zum nicht unverdienten 1:0.

 

Das Blatt wendete sich in der zweiten Hälfte. Burg Gretesch drückte auf das Tempo und will mit aller Macht den Ausgleich. Aber auch bei DUWO war mit Tanja Sierk ein sicherer Rückhalt im Kasten. In der 50. Minute hätte aber auch sie nichts mehr retten können. In einer eins gegen eins Situation wurde sie umspielt, der folgende Schuss aus etwas spitzem Winkel ging aber haarscharf am leeren Tor vorbei. In der 56. Minute verletzte sich dann leider Daniela Leitmann nach einem eher harmlosen Foul schwer, so dass sie ins Krankenhaus gefahren werden musste. Wir wünschen an dieser Stelle gute Besserung. Die ganze Situation war sehr strittig, war sie doch vermeintlich alleine auf dem Weg zum Tor und die Gäste forderten einen Platzverweis. Die gut leitende Schiedsrichterin Böhm entschied jedoch, dass Leitmann mitnichten eine hundertprozentige Chance verwehrt wurde und beließ es bei Gelb. Eine zumindest strittige Entscheidung. Letztendlich kam dadurch aber Julia Uphaus ins Spiel, und wie: Es dauerte keine 10 Minuten und sie haute die Kunstlederkugel aus 25 Metern unhaltbar unter den Querbalken. Zu diesem Zeitpunkt absolut verdient. Trotz des Druckes und des Gegentreffers konnte sich DUWO jedoch wieder befreien und bekam das Match in der Schlussviertelstunde wieder in den Griff. Das Team wollte offensichtlich den dritten Sieg in Folge. Im Mittelpunkt stand dabei die eingewechselte Chrissie Frank, die im Bezirksligateam schon trifft, wie sie will. In der 84. Minute hämmert sie bereits einen schönen Ball aus 16 Metern an den Pfosten. In der Nachspielzeit marschiert dann Birte Schulz über links auf und davon, schlenzt den Ball an die Latte und fünf Meter vor dem Tor steht Frank goldrichtig und schiebt zum umjubelten 2:1 ein.

 

Kurz darauf war Schluss, der Jubel war groß und der dritte Sieg in Folge unter Dach und Fach. Jetzt gilt es schön auf dem Teppich zu bleiben und die Siege genauso richtig einzuordnen, wie die Niederlagen zuvor. Am kommenden Sonntag kommt es zum Derby beim HSV, da wird man erneut hochkonzentriert ins Spiel gehen müssen. Die Truppe glaubt an sich und weiss was sie kann, darauf kann aufgebaut werden.

 

 Die drei Punkte holten:

 

Tanja Sierk, Annika Knechtel, Lea Luebke, Alex Fillipow, Franzi Kalloch (ab 65. Min. Chrissie Frank), Jana Spack, Tina Göpfert (ab 86. Min Birka Edler), Pajti Kameraj, Franciska Struckmeyer, Birte Schulz - sowie Ann-Cathrin Mitschke

 

 

Tore:

 

1:0 Birte Schulz, 41. Min. nach scharfer Hereingabe von Pajti Kameraj

1:1 Julia Uphaus, 66. Min. mit Schuss aus 25 Metern in den Giebel

2:1 Chrissie Frank, 90+2 Min. mit Abstauber nach Lattentreffer Birte Schulz

 

 

Ref: Celina-Sophie Böhm, mit Oliver Vogt und Alan Pfeifer an der Linie

 

Zuschauer: 80

 

 

01.11.15

 

Regionalliga Nord, 8. Spieltag

 

SV Heidekraut Andervenne - TSV DUWO 08  0:1 (HZ 0:0)

 

Wenn man einen langen Ritt auf der Autobahn macht, statt mit den anderen Spielfeldrand zu sitzen oder zu stehen, entgeht einem so einiges. Darum frage ich heute mal "Capitano" Ina Hoppe wie es so gelaufen ist an der Grenze zu Holland.

 

Moin Ina, herzlichen Glückwunsch zum Sieg. Ist der Knoten endgültig geplatzt?

 

INA

 

Erstmal vielen Dank. Ja, der Knoten ist geplatzt. Wir wissen jetzt, daß wir sowohl zuhause, als auch in der Ferne gewinnen können UND, daß es sich verdammt gut anfühlt. Wir haben jetzt 7 Punkte, nicht mehr und nicht weniger!

 

Die Reisen werden deutlich länger und betrachtet man ein internes Video von der Rückfahrt, sind solche Siege umso wichtiger für den Zusammenhalt im Team, oder?

 

INA

 

Natürlich machen die Reisen mit einem Sieg wie gestern besonders viel Spaß. Leider haben die "Rauten" auf der Heimreise nicht ganz mitgespielt. (Anmerk. des Webmasters: "Nicht?") Wir sind aber trotzdem alle froh, daß es sich mit den langen Fahrten in Grenzen hält und freuen uns jetzt schon auf die anstehenden Auswärtsspiele in Hamburg.

 

Habt Ihr im Team das Gefühl bzw Druck gespürt das gestrige Match gewinnen zu müssen oder seid Ihr relativ gelassen nach Andervenne gefahren?

 

INA

 

Der Sieg gestern war sehr sehr wichtig für uns, ein typisches Sechspunktespiel. Wir wollten unbedingt gewinnen, aber auch Andervenne hatte sich einen Sieg ausgerechnet. Das hat man auch von Beginn an gemerkt. Uns wurde nichts geschenkt und das Spiel war phasenweise in der ersten Halbzeit etwas hektisch. Nach unserem ersten Heimsieg waren alle extrem erleichtert, aber jetzt umso heißer weiter zu punkten. Das hat sich auch schon speziell in den letzten Trainingseinheiten gezeigt. Wir sind also keineswegs gelassen nach Andervenne gefahren. Auch durch unsere Erfahrungen gegen Buntentor wissen wir, dass wir in jedem Spiel hundertprozentig Gas geben und um jeden Punkt hart fighten müssen

 

Zu Dir persönlich: Als echtes DUWO-Urgestein ging es für Dich stets immer weiter nach oben. Wo und wann hört das auf?

 

INA

 

Wenn ich das wüsste (Ina grinst). Natürlich hofffe ich, dass meine positive Bilanz noch lange anhält. Fakt ist, es macht sehr viel Spaß im Moment und es ist toll zu sehen, was alles möglich ist. DUWO in der Regionalliga ist eine tolle Erfahrung für uns alle. Wir haben in den letzten Monaten schon viel dazugelernt und ich hoffe sehr, dass wir uns weiter so toll entwickeln, den Einsatz auch über die dunkle, kalte Jahreszeit aufrechterhalten und unser gemeinsames Ziel erreichen werden: DEN KLASSENERHALT!!

 

 

Ina, danke für die Wort. Ich hoffe es geht so weiter und freue mich am Sonntag wieder ganz dicht dran zu sein.

 

Ulli

 

 

 

 

 

Die Punkte 5 bis 7 wurden geholt von:

 

Ann-Cathrin Mitschke, Franzi Kalloch, Tina Göpfert, Alex Filippow, Jana Spack (ab 86. Dilara Koc), Lea Luebke, Franciska Struckmeyer (ab 61. Min. Mathilda Weisser) , Anni Knechtel, Pajti Kameraj, Birte Schulz, Ina Hoppe - sowie von Außen Tanja Sierk!

 

Das Tor:

 

0:1 Jana Spack, 70. Min., nach schöner Vorlage von Ina Hoppe

 

Ref: Anja Klimm, mit Julian Graß und Michelle Rülander

 

Zuschauer: 80

 

 

25.10.15

 

Regionalliga Nord, 7. Spieltag

 

TSV DUWO 08 - ESV Fortuna Celle    3:2  (HZ 0:1)

 

Es ging nicht gut los für die Heimelf am gestrigen Sonntagnachmittag. Befürchtungen es könnte die sechste Niederlage im siebten Spiel setzen und die Distanz zum rettenden Ufer, sprich Nichtabstiegsplatz, schon im Oktober sehr groß werden, bewahrheiteten sich glücklicherweise nicht. Das Team bewies Nervenstärke und Moral, fightete zurück und sicherte sich mit einem zwar knappen, aber verdienten 3:2 Sieg den ersten "Dreier" im Kampf um den Klassenerhalt.

 

In der Nachbetrachtung heute mal ein Kurzinterview mit Trainerin Annette Sommer.

 

 

Glückwunsch zum Sieg Nettie. Was ging Dir durch den Kopf, als recht früh das 0:1 für Celle fiel?

 

Annette:

 

Nach dem frühen Tor dachte ich nur, daß wir es leider wieder nicht schaffen "zu Null" zu spielen, wir aber noch genügend Zeit haben das zu egalisieren und das zu tun, was wir uns vorgenommen haben: Nämlich ein Tor mehr zu schiessen, als die Gegnerinnen.

 

Wie wichtig war es die erfahrene Tina Göpfert nach langer Zeit wieder in der Startelf zu haben?

 

Annette:

 

Die Erfahrung von Tina macht schon viel aus. Es kann schon den Unterschied machen soviel Erfahrung auf dem Feld zu haben, gerade da sie in ihrer Karriere wohl schon alles erlebt hat und dem Team die nötige Stabilität geben kann und auch gegeben hat. Was sie in ihrem Alter (Jg. 68!!!!) gestern wieder gezeigt hat, verlangt mir allerhöchsten Respekt ab! 

 

Auch Alex Filippow war nach schwerer Fußverletzung überraschend schnell wieder genesen und im Kader. Ist sie schon wieder bei 100 Prozent? 

 

Annette

 

Alex kann nach ihrer Verletzung und drei Wochen Ausfall noch nicht bei 100 % sein, wo sie gerade eine Woche trainiert hat. Eigentlich sollte sie auch nicht spielen, nur im äussersten Notfall. Dieser trat ein. Sie hat überzeugt und fast besser gespielt, als vor der Verletzung.

 

Wurde die taktische Ausrichtung gegenüber den letzten Spielen verändert?

 

Annette

 

Wir haben von Beginn an gespielt wie immer, bzw wir hatten uns vorgenommen etwas offensiver aufzutreten, die Gegnerinnen etwa 10 Meter in deren Hälfte zu attackieren. Dies gelang in der ersten Hälfte sehr schlecht, da wir in den Zweikämpfen nicht griffig genug waren, zuviele Lücken hatten und eigentlich alles haben vermissen lassen was uns die letzten Spiele stark gemacht hat, speziell unsere Kompaktheit. In der Halbzeit haben wir das System auf 3-5-2 umgeändert. Wir standen im Zentrum viel viel kompakter und konnten die Gegnerinnen somit sehr gut unter Druck setzen. Die Umstellung zur Halbzeit und unsere richtigen Worte haben letztlich dann viel gebracht.

 

Wie ist die Stimmung im gesamten Team nach dem Sieg?

 

Annette

 

Ich würde sagen, die Stimmung nach dem Sieg ist gut. Sie war aber trotz der Niederlagen nie schlecht. Was man jetzt spürt ist sehr große Erleichterung. Wir sehen, dass wir gewinnen können. Ich hoffe, das der Sieg jetzt den Schalter umgelegt hat und wir eine kleine Serie starten können um die Plätze da unten schnell hinter uns zu lassen.

 

 

Nettie, recht herzlichen Dank für die Worte! Viel Erfolg Euch allen beim schweren Match Andervenne und bis bald auf dem Acker!

 

Ulli

 

 

Nun aber schnell noch die Statistik zum historischen Sieg:

 

Auf dem Platz waren

 

Tanja, Sierk, Birka Edler (ab 46. Min. Alex Filippow), Annika Knechtel, Paijtesa Kameraj (ab 81. Min. Katrin Gebhardt), Ina Hoppe, Birte Schulz, Tina Göpfert, Nicole Zweigler, Linn Holthey (ab 60. Min. Franciska Struckmeyer), Jana Spack, Lea Luebcke

 

Mit im Kader: Dilara Koc, Ann-Cathrin Mitschke

 

Die Tore:

 

0:1 Anna-Lena Füllkrug, 4. Min.

1:1 Pajti Kameraj, 59. Min.

2:1 Birte Schulz, 69. Min., nach Freistoss Alex Filippow

3:1 Jana Spack, 80. Min., per Kopf nach Flanke Nicole Zweigler

3:2 Isabel Waßmann, 83. Min

 

Ref: Jacqueline Herrmann, mit Christine Marie Watzlaw und Tobias Meyer

 

Zuschauer: 120

 

 

 

18.10.2015

 

Regionalliga, 6. Spieltag

 

TSV Havelse - TSV DUWO 08   2:1  (HZ 0:0)

 

Heute mal mit einer Stellungnahme aus dem Trainerteam.

 

Mac: Wir haben leider das entscheidene Tor nicht erzielt. Da war Havelse einfach besser, effektiver.Spielerisch hatten wir Havelse circa 70 Minuten im Griff. Die Angriffe Havelses endeten entweder im Mittelfeld, der Abwehr, spätestens aber bei unserer Torfrau. Wir waren kämpferisch sehr gut und spielten bis zur Strafraumgrenze gut und sicher. Es fehlte am Ende der letzte Pass. Wir haben bis zum Ende, gar in Unterzahl, alles versucht und hatten eine Überzahl bei den erarbeiteten Torchancen.

 

Wir werden als Team weiter arbeiten und uns in den nächsten Spielen endlich belohnen.

 

Danke Mac, wir drücken die Daumen!

11.10.2015

 

Regionalliga Nord,  5.Spieltag

 

TSV DUWO 08 - Bramfelder SV  1:4 (HZ 0:2)

 

Vielleicht um ein Tor zu hoch, ohne Zweifel aber verdient gewannen die Tabellenführerinnen aus Bramfeld auch ihr fünftes Spiel.

 

DUWO hielt gut mit, hatte aber zu wenig wirklich zwingende Phasen, wenn auch in der Summe vielleicht sogar die klareren Möglichkeiten. Insbesondere während der letzten 10 Minuten in Abschnitt Eins muss bei 0:2 Rückstand eigentlich der Anschlusstreffer fallen. Die guten Situationen wurden jedoch geradezu fahrlässig vergeben. Aber diese Fahrlässigkeit (offensiv, wie defensiv) zog sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel - zumindest aus DUWO-Sicht. Bramfeld hatte sicher nicht den besten Tag, war aber stets in der Lage DUWO durch geschicktes Pressing unter Druck zu setzen. Die Fehler kamen dann von allein. Keine Spur vom Selbstvertrauen aus beispielsweise dem Spiel in Delmenhorst. Es fehlte auch ein wenig der Enthusiasmus. Nicht falsch verstehen, DUWO hat seine Sache nicht schlecht gemacht, bot eine solide Leistung und sicher muss man nicht unbedingt gegen die Spitzenreiterinnen punkten, doch fehlte (zumindest aus Sicht des Schreibers dieser Zeilen) so ein wenig der unbedingte Wille, ja die Gier das Ding zu gewinnen. Aber das ist ein rein subjektiver Eindruck. 

 

Ausführlicher auf das Spielgeschehen geht später sicher der TORKNIPSER ein. Für DUWO steigt nun der Druck.In Havelse muss eigentlich gepunktet werden, will man den Anschluss nicht schon im Oktober verlieren. Vielleicht ist dieser Druck aber auch nicht schlecht. Das Trainerteam muss in der Woche nun die Spannung aufbauen, die nötig ist die schwierige Aufgabe in Havelse zu bewältigen, denn nur mit "gut mitspielen" ist es im Abstiegskampf nicht getan.

 

Versucht haben es heute:

 

Ann-Cathrin Mitschke, Birka Edler (ab 78.Min. Linn Holthey), Franciska Struckmeyer, Annika Knechtel, Pajtesa Kameraj, Ina Hoppe, Birte Schulz, Franziska Kalloch (ab 46. Min. Nicole Zweigler), Mathilda Weisser, Jana Spack, Lea Luebke

 

Tore:

 

0:1 Maria Albrecht 6.Min.

0:2 Safia Hassam 30. Min.

0:3 Safia Hassam 70. Min.

1:3 Nicole Zweigler 83. Min.

1:4 Jacky Bleser 86. Min

 

Ref: Tanja Petersen mit Franziska Lähn und Lea Wolter (angenehme, solide Leistung!)

 

 

Zuschauer: Knapp 120 - etwas enttäuschend in Anbetracht der Tatsache, dass es ein Derby war und das Wetter mitspielte.

 

 

 

 

27.09.15

 

Oddset-Pokal, 2. Runde

 

SC Eilbek - TSV DUWO 08  0:3 (HZ 0:1)

 

Es waren in der ersten Viertelstunde lediglich zwei Aust-Freistösse, die das von Tanja Sierk gehütete Tor in Gefahr brachten. Einer ging vorbei, den zweiten hielt Tanja mit Bravour. Danach spielte quasi nur noch DUWO, während Eilbek sich vor dem eigenen Strafraum postierte. Viel Ballbesitz mit Spielverlagerung bei DUWO sorgte dennoch lange nicht für zählbaren Erfolg. Zu kompliziert wurde es, je näher man dem Eilbeker Kasten kam, zu ungenau war der finale Pass. Da kam es kurz vor der Pause gerade richtig, dass eine Ecke kurz auf Franciska Struckmeyer gespielt wurde, die mustergültig an den Fünfmeterraum flankte, wo Pajti Kameraj nur den Fuss hinhalten brauchte. Letztere war es auch, die nach etwas mehr als einer Stunde Spielzeit nach einer Ecke und einigem hin und her vor dem Tor am schnellsten reagierte und somit den zweiten DUWO-Treffer markierte. Auch am 3:0 war Kameraj beteiligt. Ihren Steilpass vollendete Ina Hoppe in der 90. Minute mit einem strammern Rechtsschuss ins linke untere Eck. DUWO, heute übrigens ohne die verletzten, urlaubenden und arbeitenden Alex Fillipow, Katrin Gebhardt, Birte Schulz, Nicole Zweigler, Amely Jaekel, Tina Göpfert, Samantha Loreck und Melanie Nilsson unterwegs gewann hochverdient und belohnte sich mit dem ersten Saisonsieg. Das macht Mut und gibt Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben. 

 

In die 3. Runde gespielt haben sich:

 

Tanja Sierk, Anni Knechtel, Birka Edler, Dilara Koc (ab 60. Min. Mathilda Weisser), Franziska Kalloch, Franciska Struckmeyer, Lea Luebke, Jana Spack (ab 73. Min. Lena Riediger), Linn Holthey (ab 70. Min. Katrin Nicolai) , Ina Hoppe, Pajti Kameraj

 

Weiter im Team: Ann-Cathrin Mitschke

 

Torfolge:

 

0:1 Pajti Kameraj, 44. Min., nach Hereingabe Franciska Struckmeyer

0:2 Pajti Kameraj, 64. Min., Abstauber

0:3 Ina Hoppe, 90. Min., nach Pass Pajti Kameraj

 

Ref: Ian Botting, unter anderem mit Birte Schulz an der Linie

 

Zuschauer: 54

20.09.15

 

Regionalliga Nord, 4. Spieltag

 

ATS Buntentor - TSV DUWO 08   4:1 (HZ 2:1)

 

Enttäuscht? Ja! Ein erster Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt? Jein! Sicher, das Resultat spricht für sich. Es gilt nun die richtigen Schlüsse aus der Niederlage zu ziehen. DUWO wollte höher stehen, als in den letzten Partien, den Spielaufbau der Bremerinnen frühzeitig stören und sich somit deutlich offensiver ausrichten. Das Problem war nur: Die Bremerinnen wollten dasselbe UND sie setzten die Vorgaben des Trainers besser um. Es gelang dem MacSommer-Team (welches heute ohne Mac auskommen musste, der beruflich in Berlin weilt) in der Anfangsphase nicht, sich auf das Offensivpressing der Gegnerinnen einzustellen. Was beispielsweise in Delmenhorst teilweise noch hervorragend funktionierte, nämlich Drucksituationen in der Defensive spielerisch zu lösen, mißlang gründlich. Bälle wurde allzuoft planlos durch die Mitte, oder gar ins Seitenaus gespielt. Das lag sicher auch an der Präsenz Buntentors, die ihrerseits mit hohem läuferischen Aufwand Paßwege früh geschickt zustellten. Sie belohnten sich zudem für ihren Aufwand durch einen Doppelschlag in der 16. und 17. Minute als Nathalie Martens in zwei nahezu identischen Situationen circa 20 Meter vor dem DUWO-Gehäuse erfolgreich zum Abschluss kam. Dennoch erholte sich DUWO relativ schnell von dem Schock und kam nun besser ins Spiel. Von nun an, bis zum wohl vorentscheidenden 3:1 in der 55. Minute hatten Birte Schulz, Jana Spack und Nicole Zweigler Chancen, die eigentlich zu Toren führen müssen. Leider blieb es beim Anschlusstreffer von Schulz in der 21. Minute, der allerdings wunderschön herausgespielt, mit toller Voarbeit von Nicole Zweigler. Wenn die Kugel nicht mit aller Macht rein will, helfen natürlich auch zumindest zweifelhafte Entscheidungen der Spielleiterin nicht, die quasi mit dem Halbzeitpfiff ein klares Foul an Birte Schulz nicht ahndete. Fairerweise hat selbst ihre Gegenspielerin eingeräumt, das man hier durchaus hätte pfeifen können. Mit Wut im Bauch und voller Elan ging es dann in die zweite Hälfte. Die Schwerfälligkeit der Anfangsphase schien überwunden, das Angriffsspiel funktionierte besser, obwohl man sich taktisch etwas defensiver aufgestellt hatte. Nur, die Kugel wollte nicht rein. Die Moral ging dann vorzeitig in den Keller, nachdem Nikki Zweigler im Strafraum gelegt wurde, der Pfiff erneut ausblieb und durch den Konter das 3:1 fiel. Hiervon konnte sich DUWO nicht mehr erholen. Zudem spielte Buntentor das Match nun sehr selbstbewusst und souverän herunter. Das 4:1 in der 65. Minute machte frühzeitig klar, dass die Messe gelesen ist.

 

Fazit: Buntentor wollte den Sieg mehr, gewann deutlich mehr Zweikämpfe und hat als Team besser funktioniert. DUWO phasenweise gut mitspielend, gar dominierend, aber viel zu lange ohne das nötige Herz im Spiel. Das muss sich im Abstiegskampf auf jeden Fall ändern.

 

 

DUWO mit:

 

Tanja Sierk, Franziska Kalloch, Alex Filippow (ab 88. Min. Linn Holthey), Lea Luebke, Birka Edler (ab 60. Min. Franciska Struckmeyer), Jana Spack, Pajtesa Kameraj, Ina Hoppe, Katrin Gebhardt (ab 67. Min. Christina Frank), Birte Schulz, Nicole Zweigler

 

 

Tore:

 

1:0 Nathalie Martens 16. Min., Schuss aus 22 Metern

2:0 Nathalie Martens 17. Min., Schuss aus 22 Metern

2:1 Birte Schulz, 21. Min., nach schöner Vorarbeit von Nicole Zweigler

3:1 Katherina Günnemann, 55. Min.

4:1 Daniela Asendorf, 65. Min

 

Ref: Sarah Wilms, mit Susan Witte und Annika Beuse an der Line

 

Zuschauer: Ca. 50

13.09.15

 

Regionalliga Nord, 3. Spieltag

 

TSV DUWO 08 - TSV Limmer   2:3  (HZ 1:3)

 

Klasse Wetter, keine Mücken, aber viel Wespen. Gute Kulisse und nette Gäste aus Hannover. Limmer mit starkem Beginn, DUWO fünfzehn Minuten nicht wirklich im Spiel. Chancen für Limmer ergeben sich jedoch nur aus Standardsituationen. Eine davon schon in den 7. Minute. Hoher Ball unter die Latte, "Anti" Mischke kann nur nach vorne abwehren, Lisa Seeger steht richtig und staubt ab, 0:1. Fast im Gegenzug Nikki Zweigler allein gegen Gästekeeperin Ina Wolf. Wolf macht sich mächtig groß - und hält. DUWO mit mehr Ballbesitz und besser im Spiel. Limmer mit Kontern ohne aber zwingend gefährlich zu werden, obgleich die Offensivereihe recht schnell und gut kombiniert. So schnappt sich in der 24. Minute Lisa Seeger einfach mal die Kugel. Kurz hinter der Mittellinie geht sie los, hängt drei Abwehrspielerinnen ab und überwindet aus 14 Metern auch Keeperin Mitschke. 0:2 - gibt es heute die erste bittere Klatsche für DUWO? Mitnichten. Nur sechs Minuten später marschiert die Schulz einmal mehr auf und davon, scheitert aber an der guten Wolf. Die anschliessende Ecke von Alex Filippow aber köpft sie in den Giebel. Anschluss, Hoffnung. Nun noch mehr Druck von DUWO. Der Ausgleich sollte noch vor der Pause fallen. Denkste. Völlig unnötiger Ballverlust im linken Halbfeld, Lea Luebke kann die angreifende Stürmerin nur mit einem Foul bremsen. Folge: Freistoss aus 22 Metern. In den Fünfmeterraum - und wer wartet dort? Die Seeger. Unglaublich. Halbzeit. Zurück mit positiver Einstellung. Im Grunde spielt nur DUWO, Limmer nur selten in der gegnerischen Hälfte und wenn, dann mit freundlicher Unterstützung der Ohlstedterinnen.  

Kurz nach der Pause verletzt sich übrigens Torhüterin Ina Wolf und musste lange behandelt werden. Alex Filippow, von Beruf Physio, legt jedoch ein professionelles Tape an und Wolf kann weitermachen. Trotz deutlicher Überlegenheit gelingt DUWO der zweite Treffer erst in der 84. Minute. Den schönen Pass von Nikki Zweigler verwandelt Ina Hoppe eiskalt. Aufgrund von Wolfs Verletzung standen aber neun Minuten Nachspielzeit an. Diese wurden geprägt von einigen Verletzungspausen und der gelb-roten Karte für eine Spielerin von Limmer. Kurz darauf muss eine weitere Limmerin verletzt raus. Knapp drei Minuten also elf gegen neun, aber der TSV Limmer rettet das Resultat über die Zeit. Tolles Spiel, mit schönen Toren, Spannung, Tempo, und ein paar hitzigen Kommentaren von außen. Hinterher war aber alles gut. Man stand noch eine Weile bei Bratwurst und Getränk zusammen und war sich einig ein gutes Spiel gesehen zu haben. Limmer wird sich oben festsetzen, DUWO wird seine Punkte noch holen. Das war es für heute!

 

DUWO mit

 

Ann-Cathrin Mitschke, Birka Edler, Franciska Struckmeyer, Pajtesa Kameraj, Ina Hoppe ( ab 84. Katrin Gebhardt), Birte Schulz (70. Min. Amely Jaekel), Alex Filippow, Mathilda Weisser, Nicole Zweigler, Jana Spack, Lea Luebke - MIT IM TEAM auch Franzi Kalloch, Katrin Nicolai und Dilara Koc

 

Torfolge:

 

0:1 Lisa Seeger, 7. Min. mit Abstauber nach Freistoss

0:2 Lisa Seeger, 24. Min. mit Messi-Solo von der Mittellinie

1:2 Birte Schulz, 30. Min. per Kopf nach Ecke Alex Filippow

1:3 Lisa Seeger, 43. Min., per Kopf nach Freistoss von halbrechts

2:3 Ina Hoppe, 80. Min. nach schönem Pass von Nicole Zweigler

 

Ref: Frau Wichmann aus Cuxhaven mit den Herren Schmidt und Jampasorn

 

Zuschauer: 130

 

 

 

 

06.09.15

 

Regionalliga Nord, 2. Spieltag

 

TV Jahn Delmenhorst - TSV DUWO 08  1:1  (HZ 1:1)

 

Da ja erfreulicherweise die öffentliche Wahrnehmung in der Regionalliga etwas besser ist als in der Verbandsliga, können wir uns ausschweifende Spielberichte wohl (meist) ersparen und beschränken uns deshalb auf das ganze "drumherum" und allgemeine Infos zum Team. Zudem ist auch das Problem mit der subjektiven und objektiven Berichterstattung besser gelöst :-) !

Es war nun also soweit. Die erste Auswärtsfahrt für DUWO, das erste Mal ganz früh treffen, diesmal noch in zwei 9Sitzer Bussen (Danke Sponsor Ulli Schlottau!!!!) sowie einem TurboVan. So wurde die Strecke nach Delmenhorst in flüssigen 75 Minuten erledigt. Gegenüber der unglücklichen Niederlage gegen Werder in der Vorwoche sah das Aufgebot zwangsläufig deutlich verändert aus. Mit Alex Filippow (Gehirnerschütterung), Amely Jaekel (Grippe), Nicole Zweigler (Dienst) und Tina Göpfert (Urlaub) fehlten gleich vier Spielerinnen, die am ersten Spieltag noch in der Startelf gestanden haben. Wohldem, wer einen großen Kader hat. Birte Schulz, endgültig von Verletzung kuriert, Pajti Kameraj, Franciska Struckmeyer, sowie Franziska Kalloch rückten in die erste Elf - ein Qualitätsverlust war also nicht zu befürchten. Das Spiel selbst war intensiv und speziell im zweiten Abschnitt auch ein klein wenig aggressiv - aber das machte unter anderem auch den Unterhaltungswert dieser Partie aus, die schnell war und Torszenen auf beiden Seiten produzierte. Die Treffer waren durchaus sehenswert. Das 1:0 nach einem "Duwo-typischen" Konter über Pajti Kameraj vorgetragen, durch Birte Schulz unnachahmlich abgeschlossen. Der Ausgleich nicht weniger attraktiv. Der Hammer durch Hügen aus gut 25 Metern nach indirektem Freistoss war für Mitschke nicht zu halten, hätte aber besser verteidigt werden müssen. Mittlerweile hat wohl jeder gelesen, dass Birte Schulz noch ein Tor hätte nachlegen können, aber auch, dass Ann-Cathrin Mitschke kurz vor dem Ende goldrichtig stand als Simone Wimberg freistehend vor ihr auftauchte, aber letztendlich an der Keeperin scheiterte. Bei einer wirklich geschlossenen Teamleistung mag man bei DUWO vielleicht nocht die Innenverteidigung mit Birka Edler und Lea Lübke gesondert erwähnen, die den Laden hinten vorzüglich dicht gehalten haben. Hügen und Mirbach haben auf der Gegenseite am meisten beeindruckt.

 

Am Ende blieb es beim letztendlich leistungsgerechten Unentschieden. Man reichte sich die Hände und der DUWO-Tross fuhr zufrieden nach Hause. Hat Spaß gemacht und Lust auf mehr.

 

Den ersten Regionalligapunkt holten:

 

Ann-Cathrin Mitschke, Dilara Koc, Birka Edler, Lea Lübke, Annika Knechtel, Jana Spack (ab 79.Min Katrin Gebhardt), Ina Hoppe, Franziska Kalloch (ab 90. Min. Katrin Nicolai), Franciska Struckmeyer, Pajti Kameraj (ab 87. Min. Melanie Nilsson) , Birte Schulz  - mit im TEAM: Tanja Sierk, Linn Holthey, Mathilda Weisser

 

Tore:

 

0:1 Birte Schulz 12. Min, auf Pass Pajti Kameraj

1:1 Yvonne Hügen, 25. Min. mit einem Strich aus 25-30 Metern!

 

Ref: Frauke Wichmann

 

Zuschauer: 70 

   

30.08.15

 

Regionalliga Nord, 1. Spieltag

 

TSV DUWO 08 - SV Werder Bremen II      2:3  (HZ 1:0)

 

DUWO spielte von der ersten Minute selbstbewusst und mutig nach vorne. Von Nervosität keine Spur. Werders junge Truppe auf der Gegenseite sehr sicher im Passspiel und laufstark. Da DUWO die Räume geschickt zustellte, kam war es für die Gäste zunächst sehr schwer eine Lücke zum Vorstoß zu finden. Erst in der 18. Minute musste Ann-Katrin Mitschke im Ohlstedter Kasten erstmals ihr ganzes Können unter Beweis stellen, als sie einen 20 Meter Hammer um den Pfosten lenken konnte. Damit begann im Grunde auch die stärkste Phase der Werderaner in Abschnitt Eins. Mehrere Standardsituationen sorgten immer wieder für Gefahr und auch hier konnte sich Mitschke mit einigen Glanztaten auszeichnen. Nach einer knappen halben Stunde musste "M" Jaekel mit Kreislaufproblemen vom Platz und wurde durch Birte Schulz ersetzt, die in der vergangenen Woche angeschlagen war und nur eingeschränkt trainieren konnte. Schon ihre ersten Aktionen zeigten, dass alles auskuriert war. Sofort war Zug nach vorne zu spüren und speziell im Zusammenspiel mit Neuzugang Nicole Zweigler zeigte sich eine neue Torgefährlichkeit. Diese bestand in erster Linie aus schnellem Konterspiel. Ein solcher Konter wurde in der 45. Minute über Ina Hoppe vorgetragen, die Birte Schulz mustergültig in Szene setzt. Letztere umspielt in ihrer typischen Manier die aus dem Tor kommende Weinert und vollstreckt zum etwas überraschenden, aber nicht unverdienten Führungstreffer. Halbzeit. Das Spiel nach Wiederbeginn recht ausgeglichen, mit leichten Vorteilen im Ballbesitz bei Werder. DUWO jedoch immer mit viel Spielkontrolle. Sicher kam Bremen zu einigen Chancen, wirkte aber nicht so entschlossen vor dem Tor, wie erwartet. Zudem agierten die Abwehr und auch "Anti" Mitschke sicher, Mittelfeld und Sturm arbeiteten gut in beide Richtungen und letztendlich gab es immer wieder Kontermöglichkeiten. So auch in der 65. Minute. Diesmal war es Nicole Zweigler, die Birte Schulz auflegte. Diese liess sich nicht lange bitten und vollendete zum 2:0. Entscheidung? Mitnichten. Eigentlich war allen klar, dass Bremen immer für ein Tor gut war. Fällt dieses rechtzeitig, kann es eng werden. Die 76. Minute war offensichtlich rechtzeitig genug. Alex Filippow war verletzungsbedingt an der Seitenlinie und Bremen nutzt die entstandene Lücke durch Olivia Kulla zum Anschlusstreffer. Nun merkte man DUWO die Angst vor dem Ausgleich förmlich an. Werder dagegen mit der dritten Luft. In der 88. Minute kam was kommen musste. Zu leicht liess sich die nicht mehr ganz konzentriert spielende Defensive ausspielen und Kira Buller vollendete in der 88. Minute zum 2:2 Ausgleich. Aber das sollte es nicht gewesen sein. Durch die Verletzungspause und Behandlung für Filippow kam es zu drei Minuten Nachspielzeit. 80 Sekunden waren abgelaufen, letzte Ecke für Werder, auf den kurzen Pfosten geschlagen. Da steht Julia Suderberg goldrichtig, von ihrem Schienbein springt der Ball unhaltbar ins linke untere Eck. Keine Chance für Mitschke. Danach war Schluss. 

 

Wie soll man dieses Spiel werten? Jetzt erstmal garnicht, ausser das drei Punkte verschenkt wurden. Was das in der Endabrechnung bedeutet, das sehen wir dann im Mai nächsten Jahres. Insgesamt, dass muss hinzugefügt werden, war es eine tolle Veranstaltung zum ersten Spieltag. Traumwetter (etwas heiss), schöne Kulisse (siehe Kommentar unten*) und angenehme Gäste aus Bremen, die gemeinsam mit den Ohlstedterinnen am Ende noch eine verdiente Siegerwurst verzehren konnten.

 

Zur Kulisse: Knapp 120 Zuschauer sind zwar nicht sooo schlecht, wenn man - ja wenn man bedenkt, dass fast zeitgleich der HSV, Bergedorf und Henstedt-Ulzburg spielten. Könnte man diese Ansetzungen etwas entzerren, wären sicher noch 30-40 Besucher/innen mehr ins altehrwürdige Heinrich-Kruse-Stadion gekommen. Die Anlage war im übrigen von Greenkeeper Bodo Preiskorn und Team wunderbar vorbereitet worden. Vielen Dank dafür.

 

 

DUWO mit

 

Ann-Catrin Mitschke, Dilara Koc, Birka Edler, Annika Knechtel, Ina Hoppe, Tina Göpfert (ab 58. Min. Paijti Kameraij), Alex Filippow, Jana Spack, Amely Jaekel (ab 26. Min. Birte Schulz), Nicole Zweigler (ab 75. Min. Melli Nilsson) , Lea Lübke

 

Weiter im Kader: Katrin Gebhardt, Franciska Struckmeyer, Franziska Kalloch, Tanja Sierk

 

Tore:

 

1:0 Birte Schulz, nach Pass Ina Hoppe (32.Min)

2:0 Birte Schulz, nach Pass Nicole Zweigler (64. Min.)

2:1 Olivia Kulla, 76. Min.

2:2 Kira Buller, 88. Min.

2:3 Julia Suderburg, 90+2 Min.

 

Schiedsrichterin Jaqueline Hermann, mit Jessica Franke und Johanna Giard an der Linie

 

Zuschauer: 120

 

 

16.08.15

 

Testspiel

 

FC Bergedorf 85 - TSV DUWO 08   0:0

 

Zum heutigen Test ein kurzes Statement der Trainer/in:

 

 

Annette Sommer:

 

Die Lauf- und Kampfbereitschaft war ausgesprochen stark heute. Offen gesagt lagen meiner Meinung nach die besseren Chancen sogar bei uns. Mit dieser Leistung fahren wir am kommenden Wochenende auf jeden Fall mit gestärktem Selbstbewusstsein in das Trainingslager nach Bremen.

 

Mac

 

Bergedorf hatte zunächst mehr vom Spiel. Wir haben die Räume in unserer Hälfte jedoch sehr eng gemacht. Dennoch hat sich 85 ein paar Torszenen erarbeitet, die aber nicht als zwingend bezeichnet werden können. Wir hatten 2-3 Konter, die wir jedoch nicht haben zu Ende spielen können. Hälfte Zwei war offener mit mehr Torszenen, vor allen Dingen durch Standards. Beide Teams hatte jeweils zwei hundertprozentige Möglichkeiten, die jedoch von Verteidigerinnen, bzw den Keeperin vereitelt wurden. Wir können vor allen Dingen mit der Einstellung des Teams zufrieden sein.

 

 

Während dem von Annette erwähnten Trainingslager kommt es am kommende Freitag um 19 Uhr zum Test mit dem Verbandsligisten TUS Schwachhausen.